Was ist Angewandte Linguistik?

Puh, gute Frage! Angewandte Linguistik wurde (und wird) ganz unterschiedlich definiert – sowohl was ihre Gegenstandsbereiche als auch ihre wissenschaftstheoretische Verortung angeht. Aufsätze fragen beispielsweise: „Applied linguistics: What’s that?“ (Markee 1990) oder: „Angewandte Linguistik in Deutschland – eine Disziplin?“ (Knapp 2011).

Uns interessiert: Wie denken Sie darüber?

Deshalb drehen wir heute mal den Spieß um. Jetzt sind wir diejenigen, die sich entspannt zurücklehnen und mit einer Tasse Kaffee in der Hand lesen, was Sie uns von der Angewandten Linguistik erzählen!

Einen kleinen Einblick in ihr Verhältnis zur Angewandten Linguistik hat uns in dieser Woche auch schon Frau Prof. Dr. Juliane Schröter gegeben. Sie hat die Professur für deutsche Linguistik an der Universität Genf inne, ist GAL-Mitglied und wurde von uns eingeladen, an der #galwue21-Podiumsdiskussion teilzunehmen. (Wie, was, Podiumsdiskussion? Hier gibt es mehr Infos!)

Wir haben sie gefragt:

Ihr


-Organisationsteam

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Die Gesellschaft für Angewandte Linguistik e. V.

In der letzten Woche haben wir hier ein kleines Quiz zur GAL präsentiert. Heute erfahren Sie, welche Antworten richtig sind – und lernen dabei die tagungsausrichtende Fachgesellschaft (noch) besser kennen.

Die erste Frage haben wir bereits mit dem Titel beantwortet: Hinter der Abkürzung GAL verbirgt sich natürlich die Gesellschaft für Angewandte Linguistik e. V.!

Die GAL wurde 1968 als selbständiger deutscher Verband innerhalb der AILA, der Association Internationale de Linguistique Appliquée/International Association of Applied Linguistics, gegründet. Als deutsche Interessensvertretung der Angewandten Linguistik gestaltet sie die Entwicklung dieser Disziplin auf allen Gebieten aktiv mit. Sie bündelt angewandt-linguistische Initiativen und Aktivitäten, die sich mit Kommunikationsprozessen und -problemen in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik beschäftigen. In der Satzung wird die Zielsetzung wie folgt beschrieben:

Die Gesellschaft hat den Zweck, Wissenschaft und Forschung zu fördern und insbesondere die Entwicklung auf allen Gebieten der Angewandten Linguistik in der Bundesrepublik voranzutreiben und zu koordinieren, den Austausch wissenschaftlicher Informationen, Erfahrungen und Ergebnisse zu unterstützen sowie die Zusammenarbeit der hieran interessierten Personen und Institutionen auf nationaler und internationaler Ebene zu intensivieren.

Satzung der GAL e. V., §2 (1) – hier einsehbar.

Heute ist die GAL aus der (linguistischen) Forschungslandschaft nicht mehr wegzudenken:

Die inhaltliche Arbeit der GAL wird von den sogenannten Sektionen umgesetzt. Die Anzahl und Struktur der Sektionen wird in größeren Zeitabständen an aktuelle Entwicklungen und Erfordernisse angepasst. Aktuell gibt es die folgenden 15 Sektionen: Fachkommunikation, Gesprächsforschung, Interkulturelle Kommunikation, Lexikographie, Mediendidaktik und Medienkompetenz, Medienkommunikation, Mehrsprachigkeit, Migrationslinguistik, Phonetik und Sprechwissenschaft, Schreibwissenschaft, Soziolinguistik, Sprachdidaktik, Sprachkritik, Textlinguistik und Stilistik und Übersetzungs- und Dolmetschwissenschaft. Diese Sektionen werden im September in Würzburg zu verschiedenen Themenbereichen der Angewandten Linguistik tagen. (Welche das sind, haben wir in diesem Blogbeitrag zusammengetragen!)

Die GAL gibt außerdem verschiedene Publikationen heraus. In der Buchreihe Forum Angewandte Linguistik (F.A.L.) werden Monografien und Sammelbände zu verschiedenen aktuellen Themen der Angewandten Linguistik publiziert. Kürzlich ist der 66. Band erschienen:

Sie wollen auch die anderen 65 Bände sehen? Ein Klick aufs Bild bringt sie zur Reihenübersicht der F.A.L.

Zweimal im Jahr erscheint außerdem die Zeitschrift für Angewandte Linguistik (ZfAL). Mit der Zielsetzung, die Angewandte Linguistik in ihrer Gesamtheit zu repräsentieren und Impulse für den wissenschaftlichen Diskurs in allen angewandt-linguistischen (Teil-)Disziplinen zu geben, werden dort Aufsätze zu ganz verschiedenen Themen der Angewandten Linguistik veröffentlicht – in der neuesten Ausgabe (druckfrisch im April!) geht es beispielsweise um:

Neugierig? Ein Klick aufs Bild bringt Sie zum Webauftritt der ZfAL!

Im Quiz haben wir ja nach Band 73 der ZfAL gefragt – dort ging es um Textsortenerkennung in der Leichten Sprache und Makrotypografie als Verständlichkeitsfaktor, Marginalisierung in digitalen Räumen, den urbanen Dialekt Augschburgerisch auf Facebook und die kommunikative Beteiligung von Partnern in der Schwangerenberatung. Aber die anderen beiden Antwortmöglichkeiten kamen Ihnen auch irgendwie bekannt vor? Zurecht! Dabei handelte es sich um Beiträge aus den Heften 69 und 56.

Mitglieder hatten bei dieser Frage übrigens einen kleinen Wettbewerbsvorteil: Alle GALierinnen und GALier erhalten zweimal jährlich die aktuellen Ausgaben der ZfAL. Neidisch? Werden Sie doch auch Mitglied!

Mitglied werden können übrigens alle Personen und Institutionen, die die Ziele der GAL unterstützen und an der Erforschung von Kommunikationsprozessen und der Entwicklung von Lösungen für sprachliche Probleme interessiert sind – zum Beispiel Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler oder in der Praxis der Angewandten Linguistik Tätige wie Sprachlehrerinnen und -lehrer, Sprachtherapeutinnen und -therapeuten, Übersetzerinnen und Übersetzer, Journalistinnen und Journalisten, Politikberaterinnen und -berater uvm.

So, jetzt sind Sie auf jeden Fall GAL-Profi!

Ihr


-Organisationsteam

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Sind Sie schon GAL-Profi?

Zur optimalen Tagungsvorbereitung haben wir für Sie ein kleines Quiz zusammengestellt. Sind Sie schon ein echter GALier bzw. eine echte GALierin? Finden Sie’s heraus!

Ein Klick aufs Bild bringt Sie auf die interaktive Quiz-Plattform. Sie finden die Fragen aber auch weiter unten. Viel Spaß!

Aufwärmfrage: Wofür steht die Abkürzung GAL?

(a) Germanistische Angewandte Linguistik
(b) Ganzheitlich-achtsame Linguisten
(c) Gesellschaft für Angewandte Linguistik

Wann wurde die GAL gegründet?

(a) 1960
(b) 1964
(c) 1968

Wie viele Sektionen gibt es aktuell?

(a) 14
(b) 15
(c) 16

Welche dieser angewandt-linguistischen Arbeitsbereiche sind aktuell keine GAL-Sektionen?

(a) Migrationslinguistik
(b) Computerlinguistik
(c) Soziolinguistik
(d) Internetlinguistik
(e) Psycholinguistik

Wie viele Bände sind bereits in der Buchreihe Forum Angewandte Linguistik erschienen?

(a) 55
(b) 66
(c) 77

Welche Themen werden im letzten Heft der Zeitschrift für Angewandte Linguistik (ZfAL, Heft 73) behandelt?

(a) Textsortenerkennung in der Leichten Sprache – Marginalisierung in digitalen Räumen – Augschburgerisch – Kommunikation in der Schwangerenberatung
(b) Internet-Memes – Wortbedeutungen im Kontext – sprachliche Anforderungen von Testaufgaben – soziale Variation in der Deutschen Gebärdensprache
(c) Fanforen – kollektive Befindlichkeiten im Diskurs – Kommunikations-Räume in Online-Spielen – Wörterbücher und das Normativitätsdilemma – Vernetzung von Wörterbucheinträgen

Und, sind Sie GAL-Profi? Die Auflösung gibt’s in der nächsten Woche!

Ihr


-Organisationsteam

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Von Fact-Fake-Interdependenzen über digitale Sprachressourcen bis hin zu Textsorten des Unbehagens – auf der GAL-Sektionentagung 2021 wird es spannend!

Das Programm der GAL-WUE 21 ist vielseitig: 15 Sektionen tagen im September zu verschiedenen Themen, die die Sektionsleitungen erarbeitet haben. Diese Themen sind als Calls im Einladungsheft veröffentlicht. Alle GALier und (Noch-)Nicht-GALier sind von jetzt an bis zum 15. Mai herzlich dazu eingeladen, mit Beitragsvorschlägen auf die Calls zu reagieren. Alle weiteren Informationen finden Sie im Einladungsheft!

Hier haben wir hier für Sie eine kleine sneak peek ins Tagungsprogramm zusammengestellt.

„Impfen ist gefährlich“, „Corona ist auch nicht mehr als eine Art Grippe“ und „Schokolade macht schlank“ – für solche Wissensverbiegungen interessiert sich die Sektion Fachkommunikation auf der GAL-WUE 21. Diskutiert werden die Interdependenzen zwischen fachlichen Fakten und den sprachlichen Strukturen ihrer diskursiven Verformungen sowie Objektivierungstechniken.

Um das Thema Corona – wenn auch nicht um Fake-News – geht es auch in der Sektion Medienkommunikation: Hier werden sowohl Veränderungen der interpersonalen medienvermittelten Kommunikation wie auch der massenmedialen Kommunikation in den Blick genommen. Wie verändert die Coronapandemie die Medienkommunikation? Welche Auswirkungen hat der Digitalisierungsschub auf medienkommunikative Gattungen und Formen? Wie wird die Pandemie medial thematisiert und (sprachlich) vermittelt?

Whenever you learn a new language you unlock a different part of the internet! Die vielfältigen Möglichkeiten des Austauschs über das Internet bringen zahlreiche interkulturelle und kommunikative Praktiken hervor. Die Sektion Interkulturelle Kommunikation und mehrsprachige Diskurse fragt daher u. a. danach, ob und wie sich typische interkulturelle Phänomene – wie z. B. Mehrsprachigkeit, die Aushandlung von Zugehörigkeit und Bedeutung, die Infragestellung und Veränderung von eigentlich selbstverständlichen kommunikativen Praktiken – in digitalen Räumen verändern. 

Digitale Praktiken sind natürlich auch in der Bildung relevant – und das gleich in zweierlei Hinsicht: In Bildungskontexten sind sie als sprachliche und kommunikative Praktiken einerseits als Unterrichtsgegenstand der Analyse und Reflexion präsent, andererseits werden sie als Werkzeuge zur Vermittlung genutzt – z. B. in digitalen Lernumgebungen. Die Sektion Mediendidaktik und Medienkompetenz lotet gemeinsam mit der Sektion Sprachkritik aus, inwiefern linguistische Analysen digitaler Praktiken zur Entwicklung einer Bildung für die digitale Welt beitragen können.

Die Ergebnisse linguistischer Forschungstätigkeit können auch ganz anders auf den Unterricht rückwirken: Die Sektion Phonetik und Sprechwissenschaft fragt, ob und inwiefern zu Forschungszwecken erhobene mündliche und phonetisch-prosodische Korpora und weitere digitale Sprachressourcen auch für anwendungsbezogene sprechwissenschaftliche Zwecke genutzt werden können – zum Beispiel zum Einsatz im Unterricht oder zur Entwicklung von didaktischen Materialien.

Im Unterricht stellt Sprache häufig eine Hürde dar. Erklärt wurde dies häufiger mit einem „bildungssprachlichen“ Register, das viele Schülerinnen und Schüler nur bedingt beherrschten. Die Sektion Migrationslinguistik setzt sich mit der Frage auseinander, was diese „Bildungssprache“ als Register ausmacht, wie „Bildungssprache“ empirisch systematisch untersucht werden kann und auch, ob Unterschiede zwischen Schülerinnen und Schülern mit Deutsch als Erstsprache und solchen mit Deutsch als Zweitsprache bestehen.

Wie wird Mehrsprachigkeit in schulischen, beruflichen und universitären Ausbildungen sowie in professionellen Fort- und Weiterbildungen gefördert? Grundsätzliche Fragen zur Abgrenzung von Sprachen, Varietäten, „-lekten“ und Registern werden in der Sektion Mehrsprachigkeit ebenso wie Unterschiede zwischen individueller und beruflicher Mehrsprachigkeit diskutiert – immer vor dem Hintergrund von Überlegungen zur Integration von plurilingualer Expertise in Aus-, Fort – und Weiterbildungskontexte.

Auch die Sektionen Gesprächsforschung und Sprachdidaktik befassen sich mit Unterrichtskontexten im weiteren Sinne:

Jeder, der eine Sprache spricht, lernt oder lehrt, muss sich früher oder später mit sprachstrukturellen und soziopragmatischen Normen auseinandersetzen. Die explizite und implizite Etablierung und Relevantsetzung solcher sprachlichen Normen wird in der Sektion Gesprächsforschung Thema sein.

Wir alle sind ständig von sprachlichem Material umgeben. Dieser sprachliche Input wird seit langem (u. a. gruppen-, themen- und altersspezifisch) für ganz unterschiedliche Lehr- und Lernsituationen didaktisiert. Die Sektion Sprachdidaktik beschäftigt sich in forschungstheoretischer und anwendungsbezogener Perspektive in unterschiedlichen Arbeitsfeldern mit Formen, Funktionen der Didaktisierung von Input für Sprachdidaktik, Sprachförderung und Sprachtherapie.

Die Sektion Schreibwissenschaft thematisiert im September 2021 den Umgang mit Daten und Datenformaten in der schreibwissenschaftlichen Forschung. Es geht dabei um die Frage, welche spezifischen Herausforderungen sich für die schreibwissenschaftliche Forschung hinsichtlich empirischer Forschungen selbst und hinsichtlich des dabei erforderlichen Forschungsdatenmanagements stellen. Solche Fragen werden in einem innovativen Zugang in den Schritten Marktplatz – Werkstatt – Vorlesungs-/schreibsaal – Plenum diskutiert.

Also wir sind uns jetzt schon sicher: Die GAL-WUE 21 wird spannend! Vier Sektionen haben wir aber noch gar nicht vorgestellt. Wer hat aufgepasst und weiß, welche Sektionen noch fehlen?

Beschwerden, Protestnoten und die sog. Eingaben zu DDR-Zeiten – die Sektion Textlinguistik und Stilistik beschäftigt sich bei der Sektionentagung mit Texten und Textsorten des Unbehagens. Sind Kommunikationsformen wie z. B. betextete Protestaufkleber auf Laternen, auf Demos hochgehaltene Protestbanner oder schriftlich eingereichte Petitionen immer appellativ und dialogisch? Welche kommunikativen Zielsetzungen werden mit ihnen verfolgt, in welche sprachlichen Kontexte sind sie eingebettet und welche Rolle spielt Multimodalität?

Noch eine Ratefrage: Welches linguistische Produkt steht in fast jedem Haushalt bzw. sollte in keinem Haushalt fehlen? Welche App braucht jedes Smartphone? Richtig, ein Wörterbuch! Damit befinden sich Wörterbücher an der Schnittstelle zwischen Sprachwissenschaft und Öffentlichkeit. Diese Position führt dazu, dass Wörterbücher und lexikographische Systeme nicht nur Sprache und Sprachgebrauch dokumentieren, sondern auch darüber hinausgehend in gesellschaftlichen Debatten verstanden, missverstanden oder instrumentalisiert werden können. Dass diese Stellung in der Öffentlichkeit besondere Aufmerksamkeit erfordert, ist klar. Inwieweit, womit und wozu sie gleichzeitig aber auch eine Chance und Aufgabe für die Angewandte Linguistik darstellt, an gesellschaftlichen Diskursen und Debatten teilzunehmen: Das soll in der Sektion Lexikographie diskutiert werden.

Kreativ sind wir doch irgendwie alle. Oder nicht? Die Sektion Soziolinguistik beschäftigt sich mit dem Kreativitätsdispositiv – also mit der Tatsache, dass in zahlreichen gesellschaftlichen Bereichen mittlerweile Kreativität gefragt oder sogar gefordert wird. Im Vordergrund steht dabei natürlich sprachliche Kreativität – Was ist das (für wen), wie wird sie wahrgenommen, rezipiert, reflektiert und umgesetzt? Und inwiefern wirkt sprachliche Kreativität in die linguistische Theoriebildung und Forschungspraxis ein?

Neue gesellschaftliche Anforderungen und sich weiterentwickelnde Technologien führen dazu, dass sich das Paradigma der Translationswissenschaft ständig erweitert. Die Sektion Übersetzungs- und Dolmetschwissenschaft widmet sich bei der Sektionentagung unter anderem Herausforderungen, die durch neuronale maschinelle Übersetzungen oder intralinguale Übersetzungen in vereinfachte Sprachformen im Rahmen von Inklusionsbemühungen entstehen.

Das war nur ein kleiner Auszug der Fragen – die kompletten Calls finden Sie im Einladungsheft!

Wir sind schon ganz gespannt auf Antworten und Diskussionen zu den aufgeworfenen Fragen. Sie auch?

Ihr


-Organisationsteam

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So viel GAL steckt in unserem Plakat!

Das Plakat zur GAL-Sektionentagung 2021 bietet bereits auf den ersten Blick ganz schön viele Facetten: Runde Formen mit Farbverläufen und zahlreichen Überlappungen bilden in Kombination mit prägnanter Typografie eine moderne und dynamische Kombination. Auch wenn die Farben auf den ersten Blick vielleicht wenig GAL-typisch erscheinen, so sind sie doch eindeutig ein Hingucker – und harmonieren ganz wunderbar mit dem GAL-Blau und dem Würzburger JMU-Blau.

Gemeinsam mit dem Designteam von Jo’s Büro haben wir bei verschiedenen Brainstorming-Sitzungen überlegt, welche Designelemente die GAL bzw. die GAL-Tagung repräsentieren können.

Unser erster Ausgangspunkt war: Im Zentrum des Plakats soll das Aktionszeichen der GAL-Sektionentagungen stehen. Sicher erinnern Sie sich noch an die Plakate der GAL-Sektionentagung 2019 in Halle, bei der dieses Aktionszeichen als Zeichen für die Sektionen und ihre vielseitigen Beziehungen eingeführt wurde! Viele einzelne Formen fügen sich hier harmonisch zu einem größeren Ganzen – genau, wie die einzelnen Sektionen sich bei den Tagungen zur GAL-Gesamtheit verbinden.

Eine ähnliche Idee steht auch hinter unserem Plakat: Die Formen, die wir im Gestaltungsprozess liebevoll „Kartoffelscheiben“ getauft haben, bilden zahlreiche Schnittmengen, wie auch die Forschungsinteressen und -prozesse der Sektionen sich gegenseitig überlappen und ergänzen. Farbverläufe betonen zusätzlich den multidimensionalen Charakter der GAL-Gemeinschaft, die genau so bunt und vielseitig ist wie die Sprache selbst!

Vielleicht ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass das „n“ im Schriftzug „GAL Sektionen Tagung“ hinter einer „Kartoffelscheibe“ verschwindet. Das zeigt: Im Vordergrund stehen die Themen, die (noch) wichtiger sind als die Sektionen! Es zeichnet uns in der GAL aus, dass wir zuerst in Inhalten denken. Die Vielfalt der Themen, die die Sektionen repräsentieren, werden auch in Zukunft bei allen Tagungen eine herausragende Rolle spielen.

Wir haben mit dem Plakat nicht nur unseren Webauftritt, sondern auch unser Büro und unser Homeoffice geschmückt und hoffen, dass wir es Ihnen im Sommer dann auch auf dem Campus und im Tagungsgebäude zeigen können!

Ihr


-Organisationsteam

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